Leben und leben lassen...

Thursday, May 04, 2006

Der freiwillige Treiber

Internet-Übersetzungsprogramme können nicht unbedingt immer Verständigungsprobleme beseitigen, aber eins können sie bestimmt, sie heben die Laune von Null auf Hundert. Immer. Garantiert. Ich habe eine übersetzte Email als Nervenberuhiger immer an meinem Schreibtisch liegen. Nur ein Blick und ich habe mehr Sauerstoff in den Lungen.

Heute habe ich jedoch eine der besten Taten des Übersetzungsprogrammes gesehen. Eine komplette Internetseite wurde diesmal durchgejagt. Nachdem ich leicht über Worte hinweggekommen bin wie Unfallinfo für Zicklein, gemeint waren Katastropheninformationen für Kinder, oder Weltunfall für weltweite Katastrophen oder sogar bewaffneter Kraft-Bereitschaftsdienstsozialarbeiter, was der so macht weiß ich allerdings nicht, kam ich zu folgendem Abschnitt:

Wir haben ein dringendes Bedürfnis an den freiwilligen Treiber. Möchte jemand mit dem freiwillgen Treiber auf´s Klo gehen? Freiwilligertransportblut vom Blut fährt zum Unternehmen in im Stadtzentrum der Stadt. Die Treiber liefern auch Blutprodukte an Krankenhäuser während des Zustandes von Alabama. Das Alabama ein Zustand sein kann, wusste ich schon. Träger des Unternehmens werden für diese Jobs benutzt. Schamlos benutzt! Die freiwilligen Treiber haben die Zufriedenheit von wissenden ihnen helfen jemand, jedesmal wenn sie Blut oder Blutprodukte transportieren. Ach so.

Mit Tränen in den Augen, keiner Luft mehr in den Lungen und mit letzter Kraft wünsche ich mir nur eins: übersetzt!

Wednesday, March 15, 2006

Lebe Wohl, alter Freund!

Ich hätte das schon vor einer langen Zeit tun müssen. Einen Freund läßt man nicht warten, schon gar nicht, wenn es um einen Abschied und ein ordentliches Lebewohl geht.

Ich möchte mich bei dir bedanken, für all die schönen und traurigen, die freudigen und schmerzhaften Stunden, die Erfahrungen und Gefühle, die mich geprägt haben und ein Teil meines Lebens geworden sind. Vielleicht hast du mich sogar zu dem Menschen gemacht, der ich bin. Wir sind fast ein ganzes Leben zusammen gegangen und ich kann sagen, du hast mich nicht immer aufgebaut, wenn ich am Boden war, aber du hast mir gezeigt, dass ich selber aufstehen kann.

Lange Zeit konnte ich nicht loslassen und nicht loskommen und plötzlich ist es so klar. Wir beide hatten eine wunderschöne, aufregende, bedeutende Zeit und jetzt ist sie vorbei. Keine Adrenalinstöße mehr, wenn ich den Gegner sehe, keine blutenden Nasen, keine blauen Augen, keine Schürfwunden oder Kratzspuren mehr. Du denkst, dass klingt als wäre ich froh endlich Abschied zu nehmen? Nein, im Gegenteil, genau das alles hat mir bewiesen, dass ich lebe, dass ich spüre und vollkommen da bin. Ich werde meine Niederlagen und Siege nie vergessen, genau wie du sie nicht vergessen wirst. Ich werde an all die Menschen denken, die mit mir und dir gelebt haben, sobald ich auch nur einen Judo-Anzug sehe. Wenn ich jetzt gehe, werde ich nicht traurig zurückblicken sondern mit Freude und Stolz. Ich werde all die schlechten Sportgeschäft-Erfahrungen in goldenes Licht tauchen und die guten noch besser sehen als je zuvor.

Du verstehst das sicher, du warst nie der eifersüchtige Typ. Du weißt so gut wie ich, dass man alte Häfen verlassen muss, wenn man neue Gebiete entdecken will. Jetzt sei nicht traurig, du warst es doch, der mich Mut gelehrt hat. Genau den Mut, den ich jetzt habe, um vorwärts zu gehen, ganz ohne dich. Du hast mich aufrecht und ehrlich durch´s Leben gehen lassen und mir gezeigt, dass innere Größe auch dann nicht vergeht, wenn man ein Stück des Weges gebeugt gehen muss. Du warst es, der mir ganz langsam, locker und richtig gezeigt hat, wozu ich fähig bin.

Ich bin so froh, dich bei mir gehabt zu haben. Wie eigenartig, durch dich habe ich die innere Ruhe und Kraft gefunden, nach der ich immer gesucht habe. Die Balance, mit der ich jetzt von dir Abschied nehmen kann.

Ich bewundere dich und werde für ewig mit dir verbunden sein.

Lebe wohl, alter Freund.

Wednesday, March 01, 2006

Make Up und Skier

Ich brauche neue Skier.

Weil ich fest daran glaube, dass Frauen und Männer nicht gleich gebaut sind, erregten die "Frauenski" sofort mein Interesse. Sowas Neumodisches gab es früher nicht, alle hatten einfach die gleichen Holzbretter unter den Füßen. Warum also nicht mal neue Wege gehen und geschlechtsspezifische Sportgeräte kaufen?

Gehen wir mal davon aus, dass ich ganz gut Skifahren kann und das seitdem ich zwei Jahre alt bin. Gehen wir weiter davon aus, dass ich genau weiß, was mein Ski alles können soll. Gehen wir noch einen Schritt weiter, ich möchte, dass er einen Holzkern hat. Zudem bin ich ein Fan einer bestimmten Marke.

Also, wenn man sich im nicht-europäischen Ausland aufhält, geht man erst mal den ganz gewöhnlichen Weg nach Europa - durch´s Internet. Dann passiert es.

"Frauen sind charakterstark und leben ihre eigene Authentizität. Genau diese Wesenszüge spiegeln sich in der neuen Kollektion wider. Jedes Modell strahlt seinen individuellen Charme aus. Egal ob Frau freiheitsliebend, naturverbunden, extravagant, wild, voller Anmut, jugendlich oder verspielt ist. In dieser Kollektion steckt Bewegung und sie steht für Selbstbewusstsein, Unabhängikeit, körperliche Fitness und den Mut neue Wege zu gehen."

Ich möchte hier noch mal kurz erwähnen, dass es sich um Skier handelt und nicht um eine Sporthose von Versace. Gut, entscheide mich dafür, dass ich vieles davon bin und gebe den Textern eine weitere Chance. Um mehr über die Skier herauszufinden, gehe ich einen Schritt weiter und sehe mir ein bestimmtes Produkt an.

"Die Nähe zur Natur dient als Quelle der Inspiration. Der Ski begeistert sportlich anspruchsvolle Skifahrerinnen und alle die es werden wollen. Durch seine breitere Skiergometrie bietet er Sicherheit in jedem Terrain. Der Ski besticht durch seine warmen Rot- und Goldtöne, die perfekt zu den modischen Trends des Skiwinters 2005/2006 passen."

Ist der Ski jetzt für Fortgeschrittenerinnen oder für Anfängerinnen? Extrem-Carver oder Slalomski? Klingt nach einem Allerlei-Ski. Hauptsache er passt modisch in die Trends des Winters. Warme Rot- und Goldtöne schweben noch in meinem Kopf herum, als ich mir das nächste Produkt ansehe.

"Ästhetisch, dynamisch, schön. Der Ski für selbstbwusste, modeorientierte, sportliche Ski-Fahrerinnen, die nicht nur durch ihr skifahrerisches Können glänzen. Durch die neue Nanoframe Technologie erhält er seine harmonische Biegelinie, ist softer und leichter, aber dennoch steckt er voller Kraft und Dynamik. Sein puristisch, extravagantes Design, verleiht dem Ski einen modischen Auftritt."

Immerhin, Nanoframe Technologie. Ist ein Ski, der softer und leichter ist, für Schnellfahrerinnen gemacht? Dafür ist er jedoch ästhetisch, dynamisch, schön - erinnert etwas an quadtratisch, praktisch, gut, das hatte doch auch was mit Sport zu tun, oder? Also gut, Hoffnung auf einen Frauenski fast weg, aber trotzdem, nächstes Produkt.

"Die harmonische Fortführung, voller Ausstrahlung und Lebensgefühl. Der Ski für aktive, moderne Skifahrerinnen, die mit Leichtigkeit Schwünge über frisch präparierte Pisten ziehen. Der Kreativität sind keine Gre
nzen gesetzt. Müheloses Skifahren voller Lebensfreude läßt keine Wünsche mehr offen."

Erste Grenze? Was macht man, wenn die Piste nicht mehr frisch präpariert ist. Zweite Grenze? Meine Geduld. Definitiv kein Ski für mich. Schnell nächstes Modell.

"Jung, frech und ungezwungen. Der Ski für trendbewusste, unkomplizierte junge Skifahrerinnen...blablabla...Für trendy Frauen, die einfach nur Spaß im Schnee haben wollen. Mit seiner frischen Optik trifft dieser Ski den Geschmack junger Frauen."

Der Ski ist weiß mit rosa Blumen. Kurz und gut. Ich bin zu alt für diesen Ski. Einen einzigen anderen gibt es noch...

"Frische Farben - der Muntermacher mit großer Wirkung. Der Ski für Individualistinnen, die einen "heissen Carver" mit auffälligem Design suchen. In azurblau mit einem Schuß weiß wird dieser Ski zum "coolsten Cocktail" der Saison 05/06. Er vermittelt durch sein futuristisches Retro-Design nicht nur den stylischen 60er Jahre Look sondern bietet das ultimative Skivergnügen auf der Piste."

Wie bitte? Mal davon abgesehen, dass ich nicht an einem reinen Carver interessiert bin, kann ich es mir nicht verkneifen kurz aufzuheulen: futuristisches Retro-Design? Futur meint Zukunft, Retro ist eher Vergangenheit, dann ist der Ski wohl in der Gegenwart. Aber hauptsache in blau, daher ist er nämlich im 60er Jahre Stil. Kein weiterer Kommentar.

Vielleicht stehen Frauen ein bischen mehr auf Mode als Männer. Vielleicht erkenne ich persönlich Autos eher an der Farbe als am Modell, was das Leben für mich einfacher macht: ein grünes, ein blaues, ein schwarzes Auto. Aber wenn ich mir etwas kaufen will, das so teuer ist wie Skier, will ich nicht danach entscheiden, ob sie zu den modischen Trends eines einzigen Winters passen. Falls jemand Erfahrungen auf Skiern gemacht hat, weiß er, dass Skier
, spätestens nach zwei Fahrten, mit Schnee bedeckt sind.

Lässt das darauf schließen, dass Frauenski, ähnlich wie Jugendski, aus billigerem Material gebaut sind, weil Frauen eh nur auf das Aussehen achten und nicht auf die Qualität? Ich dachte anfangs Frauenski wären vielleicht anders geformt, weil der Schwerpunkt bei Männern und Frauen anders sitzt. Plötzlich bin ich überzeugt, ich brauche einen Männerski, oder sind das bloss Unisexski?

"Ein hochsportlicher Slalomcarver der Extraklasse für Rennfahrer und sehr sportliche Skifans. Hyper Carbon gewährleistet eine aggressive und reaktionsschnelle Slalomtechnik. Die neue Magnesium Power Channels garantieren die direkteste Linie - auch im schwierigsten Hang bei extremen Pistenverhältnissen."

Ein Ski für mich, er ist nicht rosa, nicht hellblau, hat keine Blümchen drauf und ist auch sonst ganz normal. Wunderbar. Nur eins fehlt, ein Holzkern. Und es ist kein Frauenski.

Falls ich irgendwann mal auf die Idee komme, meine Skier ausschließlich auf der Schulter zu transportieren, mache ich mir Gedanken darüber, ob sie zu meinem Teint und Make Up passen und einen Namen wie "Lady", "Hot Spice", "Diva" oder "White Pearl" haben.

Bis dahin gibt es für mich Männerski.





Tuesday, November 01, 2005

Der Tod spricht nicht

Der 31. Oktober - Halloween. Es begann langsam dunkel zu werden. Das Abendgrauen legte sich über die Stadt. Langsam schlichen sich Gerippe, Kettensägenmörder, blutverschmierte und maskierte Gestalten durch die Gärten. Unter ihnen ein paar Aschenputtel, Schneewittchen, Zimmermädchen und niedliche kleine Tiere vor denen man sich nicht so fürtchen mußte. Obwohl auch die einen stechenden Blick drauf hatten, wenn sie laut und deutlich klingelten, klopften, gegen die Tür traten und "Trick or Treat" quiekten.

Ich hatte alles vorbereitet. Haus geschützt mit den schönsten Äpfeln der Welt, Geister vertrieben mit den schrecklichsten Katzengestalten der Welt, "Enter if you dare"-Banner aufgehangen und einen Hexenbesen im Spinnennetz versteckt, falls wir schnell abhauen müßten...und das allerwichtigste, ich hatte gut drei Kilo Süßigkeiten gekauft, um gegen Streiche sicher zu sein. Hat übrigens nicht ganz geklappt, ein paar unserer Laternen und unsere Haustür mußten trotzdem dran glauben!

Das erste Klingeln. Der "Scream-Mörder" und seine süße Giraffenfreundin sind brav und süß und bekommen eine handvoll Süßes in ihre Tüten. Dann geht es Schlag auf Schlag. Tausend grausige Figuren greifen, schnappen, sind hitzig - aber ich überlebe.

Gegen acht konnte Darth Vader seine Süßigkeitentüte nicht mehr selbst tragen und hatte daher einen Angestellten dabei, ich vermute seine Mutter, die die Tüte brav hinhalten mußte, wenn es was Süßes gab. Ansonsten war Darth sehr nett. Grinste. Wünschte "Happy Halloween" und bekundete, dass ich sehr gut aussah. Unglaublich wie leicht die dunkle Macht einen um den Finger wicklen kann, vor allem bei einem Meter zwanzig Größe. Gab dann noch ein KitKat extra.

Gegen halb neun, hatte ich dann ein Rendezvous mit dem Tod. Der Tod spricht nicht. Er klopft. Sense in der einen, Süßigkeitentüte in der anderen Hand, stand er vor mir. Ganz in schwarz, nicht mal ein Gesicht war zu sehen, nur eine schwarze Leere. Sobald ich mich hinkniete um ihm besser in sein leeres Gesicht schauen zu können wurde blitzschnell die Tütenhand herausgestreckt. Süßigkeiten rein. Hand zurück. Da drehte sich der Tod auch schon um und war im Dunkel unseres Gartens verschwunden. Eine Begegnung der besonderen Art. Ich frage mich noch immer wer von uns beiden wohl mehr Angst hatte.

Um neun wurde dann Aschenputtel vorgefahren. Im Kinderwagen. Sackte mit ihren strammen 6 Monaten das bischen Süße ein, was noch übrig war und fuhr sogleich weiter zu ihrem Schloss. Vermute ich. Was macht Baby-Aschenputtel jetzt eigentlich noch wach auf der Straße?

Ich war übrigens ganz toll verkleidet - fanden die anderen. Ich hatte mein ECHTES deutsches Dirndl an.

Monday, October 31, 2005

Schicksal

Schon mal darüber nachgedacht wie der perfekte Partner sein sollte? Vielleicht sitzt er gerade auf der Couch nebenan oder schläft schon friedlich im Schlafzimmer...

Piña Colada

"I was tired of my lady, we'd been together too long.
Like a worn-out recording, of a favorite song.
So while she lay there sleeping, I read the paper in bed.
And in the personals column, there was this letter I read:

"If you like Pina Coladas, and getting caught in the rain.
If you're not into yoga, if you have half-a-brain.
If you like making love at midnight, in the dunes of the cape.
I'm the lady you've looked for, write to me, and escape."

I didn't think about my lady, I know that sounds kind of mean.
But me and my old lady, had fallen into the same old dull routine.
So I wrote to the paper, took out a personal ad.
And though I'm nobody's poet, I thought it wasn't half-bad.

"Yes, I like Pina Coladas, and getting caught in the rain.
I'm not much into health food, I am into champagne.
I've got to meet you by tomorrow noon, and cut through all this red tape.
At a bar called O'Malley's, where we'll plan our escape."

So I waited with high hopes, then she walked in the place.
I knew her smile in an instant, I knew the curve of her face.
It was my own lovely lady, and she said, "Oh, it's you."
And we laughed for a moment, and I said, "I never knew"..

"That you liked Pina Coladas, and getting caught in the rain.
And the feel of the ocean, and the taste of champagne.
If you like making love at midnight, in the dunes of the cape.
You're the love that I've looked for, come with me, and escape."

"If you like Pina Coladas, and getting caught in the rain.
If you're not into yoga, if you have half-a-brain.
If you like making love at midnight, in the dunes of the cape.
You're the love that I've looked for, come with me, and escape."

Ein wahrer Gedanke von Rupert Holmes


Wednesday, October 19, 2005

Weihnachten steht vor der Tür

Ab heute darf ich, nach harten Verhandlungen, offiziell wieder Weihnachtslieder hören. Im Radio machen sie das schon seit Monaten - jedenfall immer eins am Morgen des jeweilig 25. eines Monats. Aber jetzt kann ich ja wieder...und hier gleich mein neuer Superfavorit von Dean Martin:

Baby, It´s Cold Outside (..yes, it is - nur noch 25 Grad Höchsttemparatur)
I really can't stay
- but Baby it's cold outside

I've got to go away
- but Baby it's cold outside

This evening has been
- been hoping that you'd drop in

So very nice
- I'll hold your hands, they're just like ice

My mother will start worry
- beautiful what´s your hurry

My father will be pacing the floor
- listen to the fireplace roar

So really I'd better scurry
- beautiful please don't hurry

Well, but maybe just a half a drink more
- put some records on while I pour

The neighbors might think
- baby it's bad out there

Say what's in this drink
- no cabs to be had out there

I wish I knew how
- your eyes are like starlight now

To break this spell
- I'll take your hat, your hair looks swell

I ought to say "no, no, no sir"
- mind if I move in closer

At least I'm gonna say that I tried
- what's the sense in hurtin' my pride

I really can't stay
- oh Baby don't hold out
Baby it's cold out side

I simply must go
- but Baby it's cold outside

The answer is no
- but Baby it's cold outside

Your welcome has been
- how lucky that you droped in

So nice and warm
- look out the window at the snow

My sister will be suspicious
- gosh your lips look delcious

My brother will be there at the door
- waves upon the tropical shore

My maiden aunts mind is vicious
- gosh your lips are delicous

But maybe just a cigarette more
- never such a blizzard before

I've gotta get home
- but Baby you'd freeze out there

Say lend me a coat
- it's up to your knees out there

You've really been grand
-I thrill when you touch my hand

But don't you see?
- how can you do this thing to me?

There's bound to be talk tomorrow
- think of my lifelong sorrow

At least there will be plenty implied
- if you got pneumonia and died

I really can't stay
- get over that old doubt

Baby it's cold
- Baby it's cold outside



La La La La La La La

Monday, September 26, 2005

Die Sache mit dem Genuss

Niemand soll denken, ich hätte kein Heimweh oder ich würde bestimmte Menschen und Sachen nicht vermissen. Das tue ich. Sehr.

Aber wenn ich mir jeden Tag sagen würde, wie schlimm dieser kleine schmerzende Fleck ist, könnte ich all das Wunderschöne hier nicht genießen...

...die schönsten Sonnenuntergänge, das wärmste Meerwasser, die liebsten Delfine, die neuen, lieben Freunde, mein orangenes Auto, die Morgenfrische von dreißg Grad, das Hubschraubergeknatter, der "Schreck-lass-nach" nach jeder Schlange, die ekelhaften Spinnen und Skorpione gemeinsam bekämpfen, Freunden zu Besuch haben, nachts am Strand sitzen und schwitzen, nach einem Hurricane zurückkommen, einen Pool haben, endlich mal englisch sprechen können und tun, Oktoberfeste feiern wie sie fallen, Chris´s Baby Back Rips essen, im Flounder´s Diesel Fuel trinken und nicht mehr fahren müssen, Hörnchen zähmen, stundenlang auf einen Hubschrauber warten, der Doughnuts über´m Haus fliegt, Abendkleider tragen, jeden Tag gemeinsam beginnen...